Photobooth

Trend Photobooth – Diese Geschichte steckt hinter der Technik

Bereits seit einigen Jahren liegen Fotoboxen voll im Trend. Dies gilt sowohl für private Veranstaltungen, wie etwa Hochzeiten und runde Geburtstage, als auch für große öffentliche Events mit einer hohen Anzahl an Besuchern.

Allerdings wissen die Wenigsten, die fröhliche, lustige und verrückte Schnappschüsse in den modernen Fotoboxen aufnehmen, dass die Photobooth durchaus bereits eine lange Tradition hinter sich hat. Wie sich die Technik der kompakten Fotoboxen im Laufe der Zeit entwickelt hat und welche Funktionen moderne Photobooths mittlerweile aufweisen, erklärt der folgende Beitrag.

Geburtsstunde der Fotobox am Broadway

Zum ersten Mal trat eine automatische Fotobox bereits im Jahre 1925 in Erscheinung – und zwar an keinem anderen Ort als dem legendären Broadway in New York City. Erfunden hat die weltweit erste Photobooth dabei Anatol Josepho.

Zu diesem Zeitpunkt betrug der Preis für eine Fotoaufnahme in der Box 25 Cent. Dafür bekamen die Nutzer gleich eine Vierer-Serie ihrer Aufnahmen geliefert. In den meisten Fällen stellte die Nutzung der Fotobox für die Menschen die erste Möglichkeit überhaupt dar, sich selbst ablichten zu lassen. Die Beliebtheit der Fotobox stieg rasant an, sodass die Menschen vor der Box oft in langen Schlangen warten mussten.

Kompakte Erinnerungen im Hosentaschenformat

Vor allem junge Menschen und verliebte Paare konnten kaum genug von den Bildern aus der Fotobox bekommen. Die Aufnahmen spielten später in den 1930er und 1940er Jahren außerdem eine wichtige Rolle für Matrosen und Soldaten – diese konnten die kleinen Bilderstreifen perfekt in ihren Brieftaschen aufbewahren, um ihre Heimat, ihre Freunde und ihre Familie auch in der Ferne nicht zu vergessen.

Im Anschluss feierte die Fotobox ihren weltweiten Durchbruch. In allen pulsierenden Metropolen waren die kompakten Boxen zu finden und wurden rege von den Passanten genutzt.

Die Verbindung zu der Kunst von Andy Warhol

Im Übrigen besteht auch die Basis vieler Kunstwerke des legendären Andy Warhols auf den Fotostreifen aus der Fotobox. Der Künstler selbst übernahm die Aufstellung eines Fotoautomaten und fotografierte in diesem nicht nur sich selbst, sondern auch seine Freunde. Seine entsprechenden Kunstwerke zeigten dann einzelne Personen oder Gruppen in verschiedenen Posen.

Im Zeitraum der 90er-Jahre war es dann endlich ebenfalls möglich, die Fotoboxen für Farbausdrucke zu nutzen. Diese Zeit stellte so auch den Beginn des Trends dar, bunte Accessoires und Requisiten in den Photobooths zu nutzen, um die Aufnahmen noch witziger und abwechslungsreicher zu gestalten.

Die modernen Fotoboxen – Nicht nur im privaten Bereich beliebt

Das Mieten von modernen Fotoboxen ist heute auch für private Veranstaltungen bei vielen Anbietern möglich. Im Gegensatz zu ihren Vorgängermodellen zeigen sich die zeitgemäßen Fotoboxen wesentlich kompakter, sodass diese oft sogar problemlos versendet werden können. Die Gäste der Feiern begrüßen die tolle Möglichkeit, einzigartige Erinnerungsfotos in Eigenregie zu schießen.

Der neueste Clou besteht darin, dass die Bilder auch gleich aus der Fotobox heraus digital in den sozialen Netzwerken geteilt werden können. Diese Funktion ist insbesondere für das Marketing von Unternehmen interessant, die auf diese Weise hochwertigen gebrandeten Content ihrer Zielgruppe erhalten. Von der ersten Photobooth am Broadway ins zeitgemäße Online-Marketing: Diesen Weg hat die Fotobox mit Bravour gemeistert.