Sie sind ein Kochtalent und fotografieren gerne Ihre Kunstwerke? Sind Sie außerdem ein Freund davon, spannende und wissenswerte Texte rund um Ihre Rezepte zu verfassen? Dann könnte Foodbloggen etwas für Sie sein. Oder aber Sie sind es schon, da Sie nach SEO-Tipps für Foodblogs gesucht haben.

Mittlerweile ist die Foodnische sehr beliebt und die Konkurrenz wächst stetig. Wer bei Google mit seinen Rezepten gefunden werden möchte, sollte sich unbedingt an einige Grundsätze halten und viel Geduld mitbringen. Suchmaschinenoptimierung ist nämlich kein Sprint, sondern ein Marathon.

Wir haben in diesem Artikel 3 essenzielle Tipps für Sie, wie Ihr Foodblog langfristig erfolgreicher wird.

Suchbegriffe richtig abdecken

Können Sie sich vorstellen, dass der Suchbegriff “lasagne rezept” über 60.000 Mal im Monat gesucht wird? Ganz schön viel. Dementsprechend ist auch die Anzahl der Mitbewerber groß. Je höher das Suchvolumen, desto mehr Angebot gibt es in der Regel auch. Also Blogs, die Rezepte liefern.

Gerade wenn man mit seinem Foodblog am Anfang ist, sollte man sich überlegen, wie man an seine ersten Besucher über Google kommt. Daher sollte man mit seinen Rezepten Suchbegriffe abdecken, die spezifisch und nicht so “umkämpft” sind.

Für diese Recherchen kann man einige SEO-Tools nutzen, die einem zu sämtlichen Themen Fragen oder ähnliche Themenvorschläge liefern. So gibt es auch Nachfragen zu “lasagne ohne bechamelsauce”. Hier haben wir direkt nur ein monatliches Suchvolumen von 480 und die Mitbewerberstärke ist wesentlich geringer. Wir brauchen also wesentlich weniger Domain Autorität als für den Begriff “lasagne rezept”.

Gehen Sie also speziell auch innerhalb des Rezeptes auf diese Thematik “ohne bechamelsauce” ein und zeigen Sie Google, dass Ihr Rezept die größte Relevanz für diesen Suchbegriff hat.

Backlinks

Ihre Rezepte und Texte können noch so gut sein. Wenn Sie von außen keine Empfehlungen bekommen, vertraut Google Ihnen nicht.

Sorgen Sie dafür, dass andere Foodblogger, Themenrelevante Magazine oder weitere hochwertige Quellen Sie verlinken. Netzwerken Sie viel und fragen Sie nach Gastartikeln, um die Chance auf eine Verlinkung zu erhalten.

Aller Anfang ist schwer, aber es wird sich später auszahlen.

Der technische Aspekt

Snippets

Mittlerweile nutzt Google viele Snippets, um das Nutzererlebnis in den Suchergebnissen zu verbessern. Darunter auch das für die Foodblogger relevante “Rezept Karussell” – Darin werden übersichtlich die passendsten Rezepte von verschiedenen Seiten inklusive Bilder und Zusatzinformationen dargestellt.

Die Klickraten sind hier wesentlich höher als in den “normalen” organischen Suchergebnissen. Bedeutet für Sie: mehr Besucher.

Damit man mit seinem Rezept die Möglichkeit hat darin aufgenommen zu werden, sollte man ein Rezept Schema nutzen. Wenn Sie Ihren Blog auf Basis des WordPress CMS betreiben, gibt es einige nützliche Erweiterungen, die Sie nutzen können, um das Schema Markup für Ihre Rezepte zu nutzen. Diese Foodblogger z.B. machen es vor.

Meta Descriptions

Nicht nur die Bilder, sondern auch der erste Textausschnitt in den Suchergebnissen sollte ansprechend sein. Wenn Sie hier punkten, haben Sie eine größere Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer sich für Ihr Ergebnis entscheidet.

Sorgen Sie daher für ansprechende und Suchbegriff bezogene Meta Titel und Meta Beschreibungen.

Wenn Sie diese Punkte beachten, sind Sie schon ein ganzes Stück näher an das Ziel gekommen, mit Ihrem Foodblog bei Google wahrgenommen zu werden.