Im Home-Office funktioniert das Arbeiten in den meisten Fällen nur mit der Hilfe von Videokonferenzen. Sie ermöglichen es, einen direkten Kontakt zu den Kollegen und Chefs zu halten und ein Treffen am Arbeitsplatz zu simulieren. Dank neuester Technologien, schnellen Internetverbindungen und hochauflösenden Kameras werden Videocalls realisiert. Dabei ist vor allem die Sicherheit von größter Bedeutung. Zudem verlangen manche Anbieter zur Verwendung der Video-Software viel Geld, was das Budget von Unternehmen belasten kann. Besser ist dagegen eine Lösung, die kostenlos und transparent funktioniert sowie die Sicherheit zu unterstützen weiß.

Individuelle Anpassungen sind mit dem Einsatz von BigBlueButton möglich

Wer beispielsweise die Funktionen von Anwendungen wie Zoom kennt, um ein Webseminar abzuhalten, für den wird BigBlueButton keine Herausforderung in Sachen Nutzung darstellen. Auch hier wurde auf eine einfache Bedienung geachtet, die es vor allem Einsteigern ermöglichen soll, den Dienst schnell zu verstehen. Zu nutzen ist BigBlueButton über jeden aktuellen Browser, wie Firefox oder Google Chrome. Auch auf Handys oder Tablets lässt sich der Service für Videocalls nutzen, schränkt hierbei jedoch das Teilen von Bildschirminhalten, wie Daten und Dokumenten ein. Bei BigBlueButton handelt es sich um eine sogenannte Open Source Software. Dies bedeutet, der Programmcode liegt frei verfügbar und offen im Netz, was Kenner zu schätzen wissen, denn so können sie erkennen, ob die Software heimlich Daten weiterleitet oder andere Hintertüren bietet. Mit der Anwendung von BigBlueButton lassen sich als Moderator virtuell eigene Konferenzräume erstellen und Gäste einladen. Sollen Gespräche separat stattfinden oder sind Gäste zu früh im Konferenzraum, werden sie in einen digitalen Warteraum geleitet. Bis zu mehrere hundert Personen können je nach Server-Auslastung an solch einer Konferenz über BigBlueButton teilnehmen.

Mit einem eigenen Server die beliebte Software hosten und somit für mehr Sicherheit sorgen

Als Open Source Software ermöglicht BigBlueButton auch die individuelle Anpassung für Betriebe oder Behörden und Privatanwendungen, ganz nach Wunsch des Einsatzortes. Damit der Videocall funktioniert, benötigt das Programm einen sicheren Server, der im Idealfall eine Anbindung an den Einsatzort hat. Beim sogenannten BigBlueButton Hosting lässt sich über einen Admin der gesamte Ablauf der Anwendung verfolgen und bei Bedarf auch abschalten. Vorteilhaft ist das eigene BigBlueButton Hosting dann, wenn keine Unbefugten von außen Zugriff auf die Konferenzen haben sollen. Der eigene Server verhindert auch generelle Angriffe und erlaubt es, BigBlueButton so einzurichten, dass die Video-Software zu den eigenen Ansprüchen passt. Inzwischen verwenden immer mehr Unternehmen das Programm. Das Bildungsministerium hat sogar in manchen Schulen eigene Server für das BigBlueButton Hosting aufgestellt, um für einen sicheren Lernprozess beim Home-Schooling zu sorgen.

Das Hosting der Software wird gegen eine Gebühr auf kontrollierten Servern von einigen Anbietern bereits ermöglicht

Mittlerweile gehen einige Universitäten in Deutschland dazu über, eigene Server für das BigBlueButton Hosting aufzustellen. Diese bieten einen idealen Schutz und können im internen Netzwerk ihre Anwendung erfahren. Gleiches gilt für etliche Unternehmen, die keine Lust haben, dass Außenstehende sich in ihre Konferenzen einklinken können. Wenn kein eigener Server für das BigBlueButton Hosting verfügbar ist, nutzen Interessenten die zahlreichen Angebote im Netz, die es ermöglichen BigBlueButton trotzdem verwenden zu können. Es existieren mehrere Anbieter, die das Hosting von BigBlueButton präsentieren und somit sichere Strukturen für Anwender anbieten, die keine eigenen Server betreiben möchten. Gegen eine Gebühr ist hier der individuelle Betrieb der Software möglich. Diese Möglichkeit lohnt sich vor allem für kleinere Unternehmen oder solche, die sich noch in der Gründungsphase befinden.

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